Aktuelle Mitteilungen

Stellungnahme der DBU zum Klimanotstand 20.September 2021

 

Aus aktuellem Anlass teilen wir hier eine Stellungnahme der Deutschen Buddhistischen Union zum Klimanotstand, die am 20.09.2021 veröffentlicht wurde:

https://buddhismus-deutschland.de/stellungnahme-der-dbu-zum-klimanotstand/

 


 

"Der drohende Klimanotstand fordert uns auf, mutig und unverzüglich zu handeln."
 



Der Bericht des Weltklimarates vom 9. August 2021 hat deutlich gemacht, wie prekär es um das Weltklima und damit um das Wohlergehen von Menschheit und Artenreichtum steht. Buddhistinnen und Buddhisten in Deutschland rufen dazu auf, durch eine effektive und mutige Klimaschutzpolitik Leiden zu verhindern und zum Wohle aller Wesen zu wirken.

Der Klimawandel wird noch schneller als bisher eintreten – durch eine beschleunigte Erwärmung der Atmosphäre, extremere Wetter, den rascheren Anstieg des Meeresspiegels und weitere unkontrollierbare Phänomene. Das hat der Bericht des Weltklimarates (IPCC) vom 9. August 2021 unmissverständlich deutlich gemacht, an dem 740 Expert*innen aus 90 Ländern beteiligt waren.

Laut IPCC-Bericht gibt keine Zweifel, wer für diese Entwicklung verantwortlich ist: „Es ist eindeutig, dass menschliches Handeln die Atmosphäre erwärmt hat“. UN-Generalsekretär Antonio Guterres kommentierte den Bericht mit drastischen Worten: „Die Alarmglocken sind ohrenbetäubend und die Beweise sind unwiderlegbar“.

„Würde des Lebens von hoher Bedeutung“

Gemeinsam mit vielen anderen besorgten Menschen in Politik, Umweltschutz, Religionen und der sonstigen Zivilgesellschaft hat die Deutsche Buddhistische Union (DBU) mit großer Bestürzung die Überflutungen im Westen Deutschlands und in Belgien in diesem Sommer, die Waldbrände am Mittelmeer, in Russland und im Westen Nordamerikas sowie die Veränderungen der Meeresströmungen im Nordatlantik zur Kenntnis genommen.

DBU-Vorstandssprecher Nils Clausen betont: „Wenn es der Menschheit nicht gelingt, innerhalb der nächsten 18 Jahre Klimaneutralität zu erreichen, wird sie das 1,5 Grad-Ziel verfehlen, zu dem sie sich 2015 im Paris-Abkommen verpflichtet hat. Dieses Versagen wird unabsehbare Folgen für die weltweite Ökologie und damit auch den Menschen nach sich ziehen. Als Buddhistinnen und Buddhisten, denen die Würde allen Lebens von hoher Bedeutung ist, können wir nicht schweigend zusehen.“


Die DBU werde sich dafür einsetzen, auf allen Ebenen notwendige Konsequenzen aus diesem Bericht zu ziehen, betont der DBU-Sprecher. „Wir werden dieses Vorhaben mit unserem Jahresthema Krisen und Transformation aufgreifen. Wir werden herausarbeiten, wie gut sich die Lehre des Buddha dafür eignet zu begreifen, welchen unheilvollen Beitrag der Mensch, wenn er seine Gier nicht zügeln lernt, zu dieser brisanten Lage geleistet hat. Und wir werden aufzeigen, wie die Praxis des Dharma – Innehalten, Achtsamkeit, Verbundenheit, Mitgefühl, Bescheidenheit – als Kraftquelle dienen kann, wenn es darum geht, sich nachhaltig und gemeinschaftlich für ein zukunftsfähiges Miteinander zu engagieren.“

„Die Zerstörung unseres Lebensraums wird unermessliches Leid nicht nur für Menschen, sondern auch alle anderen Lebensformen auf unserem Planeten verursachen“, unterstreicht Nils Clausen und erklärt: „Als Buddhistinnen und Buddhisten sehen wir es als unsere Pflicht an, Leiden zu verhindern und zum Wohle aller Wesen zu wirken – sowohl persönlich wie im politischen Raum.“

Vor dem Hintergrund des weltweit drohenden Klimanotstands ruft die DBU dazu auf, den globalen Klimastreik am Freitag, den 24. September 2021, zu unterstützen und das Bemühen der Parteien um einen mutigen und effektiven Klimaschutz in die persönliche Entscheidung bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 einfließen zu lassen.

 

Vorstand und Rat der Deutschen Buddhistischen Union im September 2021

 


Statue von Je Tsonkhapa gefüllt und vergoldet

Im Juni wurde unsere Tsonkhapa-Statue, die seit Oktober 2020 bei uns ist, von unserem verehrten Lehrer Dagyab Rinpoche, unterstützt v.a. von Shenphen Rinpoche, Thoesam Rinpoche und Andreas Ansmann, mit Mantrarollen, kostbaren Materialien und Kräutern gefüllt und versiegelt.

Anschließend wurde sie von Michelle Sachs aus Berlin vergoldet – zusammen mit der großen Buddhastatue des Tibethauses, die durch mehrere Umzüge mit den Jahren einige Schrammen in der Vergoldung bekommen hatte. Beide sind wunderschön geworden.

Wir zeigen hier einige Bilder aus dem Prozess.

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir diese offizielle Stellungnahme unseres verehrten Lehrers und des Aufsichtsrates und Vorstands des Tibethauses Deutschland zur Corona-Lage, der auch wir uns anschließen.

Stellungnahme von S.E. Dagyab Rinpoche, dem Aufsichtsrat und Vorstand des Tibethauses zu den Corona-Regelungen (12.Jan.2021)

 

Wiederaufnahme des Seminarbetriebs ab Mitte Juni 2021

 

Seminare und Aufenthalt im Retreathaus Berghof unter den Bedingungen des eingeschränkten Kontakts zum Schutz vor COVID-19

 

Letzte Aktualisierung: 22. Sept. 2021

 

Angesichts der günstigen Entwicklung der letzten Zeit konnte ab Mitte Juni der Kursbetrieb mit den bekannten Einschränkungen durch Abstands- und Hygieneregeln wieder aufgenommen werden.

Unser Hygienekonzept dafür ist ergänzt durch das Erfordernis eines tagesaktuell negativen Corona-Antigen Schnelltest und für die Dauer der Veranstaltung zunächst tägliche Schnelltests aller Teilnehmenden, die noch nicht über einen volständigen Impfschutz verfügen.

Wie in den letzten Monaten sind die aktuellen Informationen zum Programm auf der Programm-Seite zu finden.

 

Hygienekonzept zum Schutz vor COVID-19
Stand 2021-09
hygienekonzept 2021-09.pdf
PDF-Dokument [235.9 KB]
Was ist zu tun im Fall eines positiven COVID-19 Antigen Schnelltests?
Info-Blatt
Im Fall eines positiven COVID-19-AG-Test[...]
PDF-Dokument [148.0 KB]

 

Mittwochsmeditation findet ab 19.05.2021 wieder statt!

s. bitte hier im Programm

Voraussetzung für die Teilnahme ist für die, die bisher nicht vollständig geimpft sind, ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest. Ansonsten werden wir uns weiterhin an die Auflagen halten, die auch für Kirchenbesuche gelten. Unser großer Meditationsraum wird so eingerichtet, dass zwischen den Teilnehmern ein Abstand von 2 m gewährleistet ist. Eine Mund-Nase-Bedeckung ist für alle Teilnehmer erforderlich außer beim Meditieren. Gemeinsames lautes Rezitieren und Singen ist leider nicht möglich. Wir werden den Raum nach spätestens einer Stunde gut lüften.

 

Es gelten die üblichen Hygieneregeln (s.o.) mit sorgfältigem Händewaschen und Abstandhalten auch beim Betreten und Verlassen der Räume. Auf Tee und Gebäck müssen wir leider zunächst verzichten.

 

 

prayers for future - z. Zt. keine geplanten Termine

Der Text findet sich hier (5. Auflage)

Herzenswunsch für eine Zukunft in Frieden und Harmonie - Prayers for Future
prayers for future-herzenswunsch.5.aufl.[...]
PDF-Dokument [310.1 KB]

meet the berghof community - z. Zt. keine geplanten Termine

Wir brauchen euch jetzt:

Nicht nur in Zeiten von Coronavirus werden wir, um weiter existieren zu können, wie fast alle oder vielleicht alle buddhistischen Meditationshäuser und Zentren auf unser aller Großzügigkeit mit Spenden und gemeinsamem Arbeiten angewiesen bleiben.

 

Aber natürlich ist jetzt unsere Gemeinschaft, in der Tibethaus und Berghof ja lediglich organisatorisch getrennt sind, in großen Schwierigkeiten, weil Kurse und damit immer auch dringend benötigte Einnahmen nicht zustande kommen. Für einen kleinen Verein wie unseren kann das rasch das Aus bedeuten.

 

Es wäre eine enorm große Unterstützung, wenn alle, denen die Existenz beider Häuser am Herzen liegt und die jetzt nicht selbst finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, für diese Zeit eine zusätzliche Form der finanziellen Unterstützung geben könnten.

  • Denkbar wäre z.B., die Gebühren für Kurse, die man besuchen wollte, die aber nicht stattfinden können, als Spende zu überwiesen, teilweise oder sogar, falls möglich, den gesamten Betrag für Kursgebühr, Kosten für Übernachtung und Verpflegung, so, wie man es eingeplant hatte. Hierbei bitte möglichst die Anteile getrennt für Tibethaus und Berghof auf das jeweilige Konto überweisen. (Berghof: IBAN: DE97 7906 9150 0006 5011 09; BIC: GENODEF1GEM. Tibethaus: IBAN: DE81 5019 0000 6100 0142 95; BIC: FFVBDEFFXXX)
  • Oder für diese Krisenzeit einen erhöhten monatlichen Mitgliedsbeitrag zu zahlen.
  • Oder Beträge, die wir jetzt auf Grund der eingeschränkten Mobilität und des eingeschränkten Kontakts an Essengehen, Kino-, Konzertbesuchen und sonstigen kulturellen Veranstaltungen nicht ausgeben, vielleicht als Spende zur Verfügung zu stellen.

Beide Häuser können nur mit unseren gemeinsamen Anstrengungen erhalten bleiben, und es wäre in dieser für die gesamte Gesellschaft schwierigen Zeit ein großartiger Akt von Solidarität und gemeinsamer Verantwortung.

 

 

Die Botschaft S. H. des Dalai Lama zum Tag der Erde (22.04.2021)

"Am Tag der Erde 2021 sende ich die dringende Bitte an meine Brüder und Schwestern auf der ganzen Welt, sowohl die Herausforderungen als auch die Möglichkeiten zu betrachten, die vor uns auf diesem blauen Planeten liegen, den wir uns teilen." Der Link zum Text findet sich hier

 

Video-Nachricht von S.E. Dagyab Rinpoche (15.04.2020)

"Einfach relaxed bleiben" lautet seine sehr persönliche und offene Botschaft aus dem Berliner Retreat.

Der Link zu dem Video findet sich hier

 

Grusswort von S.E. Dagyab Rinpoche zur aktuellen Situation und ein Gebetstext (27.03.2020)

S. E. Dagyab Rinpoche, unser verehrter Lehrer und spiritueller Leiter von Tibethaus Deutschland sandte ein Grußwort  zur Eröffnung der Tibethaus.life Plattform, das wir auch hier veröffentlichen möchten:

Sakya Nä dröl ma - ein traditionelles tibetisches Gebet zur Überwindung von Krankheiten

Im Hinblick auf die Coronavirus-Pandemie empfiehlt Rinpoche das Rezitieren des folgenden Gebetes, das von Thangtong Gyalpo (1784 -1862), einem der größten tibetischen Gelehrten, verfasst worden ist:

 

Gebet, welches Sakya von Epidemien befreite
von Thangtong Gyalpo, übersetzt von Greta Yangchen für den privaten Gebrauch
Gebet welches Sakya von Epidemien befrei[...]
PDF-Dokument [76.0 KB]

 

Von Buddha Raum Erlangen kommt die Anregung, dieses Gebet, in Gedanken miteinander verbunden, abends zu rezitieren und zu meditieren.

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