Aktuelle Mitteilungen

Aus aktuellem Anlass

Fossil Fuel Non-Proliferation Treaty

Der Dalai Lama und weitere 100 Nobelpreisträger*innen haben den offenen Brief der Fossil Fuel Non-Proliferation Treaty Initiative unterschrieben, der Staats- und Regierungschefs auffordert, den Ausbau von Kohle-, Öl- und Gasförderung zu beenden.

 

https://fossilfueltreaty.org/nobel-letter

 

Auch wir unterstützen diesen Aufruf.

 

https://www.facebook.com/fossilfueltreaty/videos/348856949571107/

 

 

 

Zum Krieg gegen die Ukraine

 

Folgende Botschaft hat S. H. der XIV. Dalai Lama zum Ukraine Konflikt auf seiner Homepage veröffentlicht:

 

"Der Konflikt in der Ukraine hat mich zutiefst erschüttert.

 

Unsere Welt ist so voneinander abhängig geworden, dass ein gewaltsamer Konflikt zwischen zwei Ländern unweigerlich Auswirkungen auf den Rest der Welt hat. Krieg ist nicht mehr zeitgemäß - Gewaltlosigkeit ist der einzige Weg. Wir müssen ein Gefühl für das Einssein der Menschheit entwickeln, indem wir andere Menschen als Brüder und Schwestern betrachten. Auf diese Weise werden wir eine friedlichere Welt aufbauen.

 

Probleme und Meinungsverschiedenheiten lassen sich am besten im Dialog lösen. Echter Frieden entsteht durch gegenseitiges Verständnis und Respekt für das Wohlergehen des anderen.

 

Wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren. Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert des Krieges und des Blutvergießens. Das 21. Jahrhundert muss ein Jahrhundert des Dialogs sein.

 

Ich bete, dass der Frieden in der Ukraine schnell wiederhergestellt wird.“

 

Der Dalai Lama

28. Februar 2022

 

 

Aufruf von S. E. Dagyab Rinpoche und von Shenphen Rinpoche

 

Unser spiritueller Leiter Dagyab Rinpoche hat uns am 28. Februar anlässlich des Kriegs um die Ukraine gebeten, dazu aufzurufen, täglich 1000 Mani-Mantren (OM MANI PAD ME HUM), die mit der Praxis des Buddha des Mitgefühls, Chenresig verbunden sind, zu rezitieren, verbunden mit dem Wunsch, dass der kriegerische Konflikt beendet und Menschlichkeit statt Aggression Oberhand gewinnt. Letztendlich dienen Mantren (Sanskrit: „Geist schützen“) dazu, den eigenen Geist zu befrieden im Bewusstsein, dass wir alle miteinander auf irgendeine Art und Weise verbunden sind. 

Shenphen Rinpoche wird ab dem 1. März täglich via ZOOM Mani-Mantren ansammeln (ab 19.30 Uhr, ca. 45 min) und dazu eine kleine Meditation anleiten. Ihr seid von ihm alle ganz herzlich eingeladen, daran teilnehmen. Weitere Infos und der freie Zoom-Link stehen auf der Homepage des Tibethaus': www.tibethaus.com.

 

Zusätzlich macht es natürlich Sinn, aktiv Geld- und Sachspenden an entsprechende Hilfsorganisationen zu geben.

 

 

 

Zu Ehren des großen Lehrers Thich Nhat Hanh,

der am 22. Januar gestorben ist, möchten wir die Veröffentlichung des Tibethaus mit euch teilen:

 

„Dieser Körper bin nicht ich, ich bin nicht an diesen Körper gebunden, ich bin Leben ohne Grenzen. (...) Lächle mir also zu, nimm meine Hand, und winke mir zum Abschied zu.“

                                                                                                                                  Thich Nhat Hanh

 

Zum Tod von Thich Nhat Hanh am 22. Januar 2022 halten auch wir einen Augenblick inne, um still zu werden und zu unserer Atmung zurückzukehren, so wie Thich Nhat Hanh es uns gelehrt hat. Lächelnd wenden wir ihm unsere Herzen in Frieden und liebevoller Dankbarkeit zu, für alles, was er für diese Welt getan hat.

 

 

Beileidsbekundung des Dalai Lama zum Tod von Thich Nath Hanh

 

"In his peaceful opposition to the Vietnam war, his support for Martin Luther King and most of all his dedication to sharing with others not only how mindfulness and compassion contribute to inner peace, but also how individuals cultivating peace of mind contributes to genuine world peace, the Venerable lived a truly meaningful life.

"I have no doubt the best way we can pay tribute to him is to continue his work to promote peace in the world."

 

https://www.dalailama.com/news/2022/condolences-in-response-to-the-death-of-venerable-thich-nhat-hanh

 

 

AKTUELLER STAND DER COVD-19-SCHUTZMASSNAHMEN

Stand: 01.07.2022

 

Zur Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeitenden sieht unser Hygienekonzept – den Empfehlungen der bayrischen Staatsregierung folgend und ggf. auch abweichend zu gesetzlich festgelegten Regeln – noch folgende Maßnahmen vor:

  • Wer vor oder bei Beginn eines Kurses Symptome eines grippalen Infektes hat, darf an dem Kurs nicht teilnehmen und soll bitte zuhause bleiben. Seminargebühren werden dann nicht erhoben.
  • In der aktuellen Situation ist weiterhin zum Schutz für unsere Lehrenden und für gefährdete Kursteilnehmende ein offizieller tagesaktueller negativer Corona-Antigen-Schnelltest bei Ankunft Voraussetzung für die Kursteilnahme.

Dieser kann, wenn ein Testzentrum nicht erreichbar ist, bei Anreise vor Ort in Anwesenheit eines geschulten Mitarbeiters durchgeführt werden. Dafür können entweder eigene Schnelltests mitgebracht oder zum Selbstkostenpreis bei uns erworben werden. 

  • Bei Wochenend-Veranstaltungen genügt der Anreisetest. Bei längeren Kursen soll er alle 48 Std. als Selbsttest  wiederholt werden.     
  • Die Maskenpflicht (medizinisch o. FFP2) im Innenbereich bleibt bestehen
  • Am Platz kann die Maske bei ausreichender Raumbelüftung und Wahrung der Abstände abgenommen werden. Im gut durchlüfteten Zelt besteht keine Maskenpflicht.
  • Wir weisen auf Abstand, Hand- und Allgemeinhygiene hin.
  • Bettwäsche und Decken für den eigenen Gebrauch bitte, wenn möglich, mitbringen.
  • Alle Teilnehmenden verpflichten sich, uns im Fall einer zu Beginn oder während der Veranstaltung auftretenden Infektion unverzüglich zu informieren, sich von den übrigen Teilnehmenden zu isolieren und umgehend die Heimreise zu organisieren.

Bei Zunahme des Infektionsgeschehens und möglichen individuellen Erfordernissen durch Größe, Zusammensetzung und Ablauf einer Veranstaltung können die Maßnahmen ggf. modifiziert und angepasst werden.

 

Hygienekonzept zum Schutz vor COVID-19
Stand 2022-07-01
Hygienekonzept 2022-07-01.pdf
PDF-Dokument [128.1 KB]
Was ist zu tun im Fall eines positiven COVID-19 Antigen Schnelltests?
Stand 2022/07
Im Fall eines positiven COVID-19-AG-Test[...]
PDF-Dokument [199.7 KB]

Wir brauchen euch jetzt:

Nicht nur in Zeiten von Coronavirus werden wir, um weiter existieren zu können, wie fast alle oder vielleicht alle buddhistischen Meditationshäuser und Zentren auf unser aller Großzügigkeit mit Spenden und gemeinsamem Arbeiten angewiesen bleiben.

 

Aber natürlich ist jetzt unsere Gemeinschaft, in der Tibethaus und Berghof ja lediglich organisatorisch getrennt sind, in großen Schwierigkeiten, weil Kurse und damit immer auch dringend benötigte Einnahmen nicht zustande kommen. Für einen kleinen Verein wie unseren kann das rasch das Aus bedeuten.

 

Es wäre eine enorm große Unterstützung, wenn alle, denen die Existenz beider Häuser am Herzen liegt und die jetzt nicht selbst finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, für diese Zeit eine zusätzliche Form der finanziellen Unterstützung geben könnten.

  • Denkbar wäre z.B., die Gebühren für Kurse, die man besuchen wollte, die aber nicht stattfinden können, als Spende zu überwiesen, teilweise oder sogar, falls möglich, den gesamten Betrag für Kursgebühr, Kosten für Übernachtung und Verpflegung, so, wie man es eingeplant hatte. Hierbei bitte möglichst die Anteile getrennt für Tibethaus und Berghof auf das jeweilige Konto überweisen. (Berghof: IBAN: DE97 7906 9150 0006 5011 09; BIC: GENODEF1GEM. Tibethaus: IBAN: DE81 5019 0000 6100 0142 95; BIC: FFVBDEFFXXX)
  • Oder für diese Krisenzeit einen erhöhten monatlichen Mitgliedsbeitrag zu zahlen.
  • Oder Beträge, die wir jetzt auf Grund der eingeschränkten Mobilität und des eingeschränkten Kontakts an Essengehen, Kino-, Konzertbesuchen und sonstigen kulturellen Veranstaltungen nicht ausgeben, vielleicht als Spende zur Verfügung zu stellen.

Beide Häuser können nur mit unseren gemeinsamen Anstrengungen erhalten bleiben, und es wäre in dieser für die gesamte Gesellschaft schwierigen Zeit ein großartiger Akt von Solidarität und gemeinsamer Verantwortung.

 

 

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